
Gustave Caillebotte · PD
Garten in Trouville
Details
Die Geschichte
Im Mai 1889 ließ sich Van Gogh freiwillig in eine Heilanstalt bei Saint-Rémy in Südfrankreich einweisen, und fast ein Jahr lang steckten die Mauern dieses Hauses ab, was er malen konnte. An guten Tagen durfte er in den Park hinaus, wo alte Pinien über einem Boden aus hohem Gras und Efeu standen. Dies ist eines der Bilder, die dort entstanden. Den Himmel ließ er ganz weg. Es gibt keinen Horizont, an dem das Auge Halt fände, nur die aufragenden Stämme und das grün-violette Gewirr des Unterholzes, hingesetzt in kurzen Strichen, die nie ganz zur Ruhe kommen. Solche Waldbodenszenen mochte er, weil sich das Licht beim Durchdringen der Blätter zerteilte. Ende September 1889 schickte er die Leinwand an seinen Bruder Theo nach Paris.




