
Gitarre, Buch und Zeitung
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Die Geschichte
Dass so viel guter Kubismus heute in Basel hängt, verdankt sich vor allem einem Mann, Raoul La Roche, einem in der Stadt geborenen Bankier, der sein Berufsleben in Paris verbrachte. Anfang der 1920er Jahre begann er, beraten vom Architekten Le Corbusier und dem Maler Amédée Ozenfant, kubistische Bilder zu kaufen, darunter Werke von Gris wie dieses. Ab 1952 schenkte La Roche rund 90 seiner Gemälde dem Kunstmuseum Basel, weshalb man in der Schweiz vor einem Pariser Stillleben von 1920 stehen kann. Gris stellte eine Gitarre, ein Buch und eine zusammengefaltete Zeitung auf einen Tisch und zerschnitt sie in flache, passgenaue Flächen, hielt aber Schallloch und Zeitungsdruck lesbar, sodass das Auge jeden Gegenstand noch findet. Fern vom Ateliertisch, an dem es arrangiert wurde, hängt es in Basel, seit La Roche es weggab.




