
Der Hafen von Étretat
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Die Geschichte
1852 war Étretat noch ein arbeitendes Fischerdorf an der normannischen Kreideküste, bekannter für seine Heringsboote als für die Aussicht. Jongkind gehörte zu den ersten Malern, die sich überhaupt dorthin verirrten, mehr als ein Jahrzehnt vor der Schar von Künstlern, die die geschwungenen Felsen später berühmt machen sollte. Er malte den kleinen Hafen am späten Nachmittag, in den warmen Farben der sinkenden Sonne, die Boote auf den Kiesstrand gezogen, die bleichen Klippen die Bucht abschließend. Es sind diese von der See zu Bögen und einer freistehenden Felsnadel ausgewaschenen Kreidefelsen, die die Maler überhaupt anzogen. Hier bilden sie nur den Hintergrund eines gewöhnlichen Abends in einem geschäftigen kleinen Hafen.

