Heilige Familie mit Blumen- und Fruchtgirlande

Jan Brueghel the Elder · PD

Heilige Familie mit Blumen- und Fruchtgirlande


Details

Jahr
1620
Technik
Öl auf Eichenholz
Gattung
Gemälde
Maße
93,5 × 70,7 cm

Die Geschichte

Ein Affe im Narrenkostüm hält auf dieser Tafel einen Apfel, und das Museum deutet ihn als Zeichen der Erbsünde, als Frucht des Sündenfalls. Dazu kommen ein Lamm und ein Kreuz, Sinnbilder des Opfertods, mit dem Christus nach christlicher Lehre die Menschheit von dieser Sünde erlöste. Das Bild war für die private Andacht bestimmt und lud den Betrachter ein, vor der Heiligen Familie über Sündenfall und Passion zugleich nachzudenken. Es entstand um 1620 bis 1623 auf einer knapp einen Meter hohen Eichenholztafel. Das Museum schreibt es Jan Brueghel zusammen mit Pieter van Avont zu, einem Figurenmaler aus Mecheln, setzt hinter van Avonts Namen aber ein Fragezeichen, sodass sein Anteil an den Figuren offen bleibt. Erworben wurde die Tafel wohl vor 1725 für die kurfürstliche Galerie in München, vermutlich durch Max Emanuel, den bayerischen Kurfürsten, der ab 1692 als Statthalter die Spanischen Niederlande verwaltet hatte.

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