Jagdhunde mit totem Hasen

Gustave Courbet · CC0

Jagdhunde mit totem Hasen


Details

Jahr
1857
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
92,7 × 148,6 cm

Die Geschichte

Im Winter 1858 auf 1859 mietete Gustave Courbet ein Atelier in Frankfurt am Main. Ein Stockwerk höher arbeitete der junge Frankfurter Maler Otto Scholderer, und der schrieb seinem Freund in Paris, dem Maler Henri Fantin-Latour, was er unten zu sehen bekam. Dort stand ein Bild mit zwei Jagdhunden und einem Hasen. Die Hunde und den Wald habe Courbet aus dem Gedächtnis gemalt. Nur für den Hasen habe er sich ein echtes Tier gekauft und danach gearbeitet. Das Metropolitan Museum bezieht den Brief auf genau diese Leinwand, die es selbst auf 1857 datiert. Das Hundepaar, einer braun-weiß, der andere schwarz-weiß gefleckt, steht auch in „La Curée“, einem größeren Jagdbild, das heute in Boston hängt, dort über einem erlegten Stück Wild. 1892 kaufte der New Yorker Zuckerindustrielle Henry Havemeyer das Bild.

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