Im schwarzen Viereck

Wassily Kandinsky · PD

Im schwarzen Viereck


Details

Jahr
1923
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

„Im schwarzen Viereck“ hat Kandinsky dieses Bild genannt. Die Leinwand misst 97,5 mal 93,3 Zentimeter, ist also beinahe quadratisch, und das Schwarz füllt sie bis an die Ränder. Darauf liegt schräg eine weiße Fläche mit vier ungleichen Seiten. Gemalt hat Kandinsky das Bild im Juni 1923. Die Jahre der Revolution hatte er in Moskau verbracht, unter Künstlern, die die Malerei zu flachen geometrischen Formen führten, und das Guggenheim sieht in der weißen Fläche einen Anklang an den Suprematismus von Kasimir Malewitsch. Dessen „Schwarzes Quadrat“, schwarz auf weiß, war im Dezember 1915 in Petrograd ausgestellt worden. Hier ist das Verhältnis umgekehrt. In das Weiß setzt Kandinsky Formen, die an eine Landschaft denken lassen: gelbe Bögen wie Wolken am oberen Rand, links ein gestreifter Regenbogen, in der Mitte schwarze Zacken wie Berge und ein großer gelber Kreis als Sonne. Seit 1937 gehört das Bild zur Gründungssammlung, die Solomon Guggenheim seiner Stiftung übergab.

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