
Albrecht Dürer, Jabach Altarpiece, 1504. Wikimedia Commons. · PD
Jabach-Altar
Details
Die Geschichte
Als ein einziges Werk gibt es diese Tafel nicht mehr. Um 1503, in Pestjahren in Deutschland, malte Albrecht Dürer einen Altar für die Kapelle der Kölner Familie Jabach; später zerlegte man ihn und verteilte die Teile auf mehrere Städte. Die Alte Pinakothek in München bewahrt zwei Heiligenpaare auf Goldgrund. In Frankfurt sitzt Hiob auf dem Misthaufen, von Krankheit geprüft, während seine Frau ihm Wasser über den Rücken gießt; in Köln stehen ein Pfeifer und ein Trommler, und im Gesicht des Trommlers hat Dürer sich selbst dargestellt. Die Mitteltafel ist verloren, und die Forschung streitet bis heute, was sie zeigte: die einen nennen die Anbetung der Könige in den Uffizien, die anderen eine Figurengruppe. Hiob rief man gegen Geschwüre und Seuchen an.




