Josefa Bayeu

Francisco Goya · PD

Josefa Bayeu


Details

Jahr
1814
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
82,5 × 58,2 cm

Die Geschichte

1866 kaufte das Museo de la Trinidad dieses Bildnis von Goyas Erben an, verzeichnet als Porträt der Frau des Malers, Josefa Bayeu. Sechs Jahre später ging die Sammlung im Prado auf, und mit ihr der Name. Heute steht hinter diesem Namen ein Fragezeichen. Die Dargestellte wirkt kaum älter als 30, Josefa wäre im lange angenommenen Entstehungsjahr 1798 längst über 50 gewesen. Auch die Frisur spricht dagegen. Nach dem Krieg gegen Napoleon, der in Spanien bis 1814 dauerte, verschwanden Puder und Perücke, und man trug das Haar wieder in schlichten, am Hinterkopf gesteckten Zöpfen, mit gelösten Strähnen am Gesicht, genau wie hier. Der Prado datiert das Bild inzwischen auf 1814 bis 1816 und vermutet in der Frau Leocadia Weiss, die Goya den Haushalt führte. Wegen ihres schwer zu deutenden Lächelns wird es manchmal Goyas Mona Lisa genannt.

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