
Francisco Goya · PD
Juana Galarza de Goicoechea
Details
Die Geschichte
Unter den Pinselstrichen schimmert ein rötlicher Grund durch, dieselbe Vorbereitung, die Goya auch auf großen Leinwänden benutzte. Hier arbeitet er auf einer kleinen Kupferplatte. 1805 heiratete sein Sohn Javier eine Tochter der Familie Goicoechea, Kaufleute navarresischer Herkunft in Madrid, und zur Hochzeit entstanden sieben solcher Miniaturen von Sohn und angeheirateter Verwandtschaft. Juana Galarza war die Mutter der Braut. Sie erscheint als Brustbild, fast frontal, in einem weißen Spitzenkleid mit passender Haube. Das kleine Format nimmt dem Blick nichts von seiner Schärfe. Goya war damals 59 und erster Hofmaler. Als er 1828 in Bordeaux starb, wurde er in der Gruft von Juanas Ehemann beigesetzt, der einige Jahre zuvor in derselben Stadt gestorben war.




