
Jean-Auguste-Dominique Ingres · PD
Jupiter und Thetis
Details
Die Geschichte
Als Rompreisträger lebte der junge Jean-Auguste-Dominique Ingres seit 1806 in Rom, und 1811 schickte er dieses große Bild als Pflichtstück nach Paris. Es zeigt eine Szene aus dem ersten Gesang der Ilias: Die Meeresnymphe Thetis fleht Jupiter an, ihrem Sohn Achill im Krieg um Troja beizustehen. Der Göttervater thront riesig und starr, während sich Thetis geschmeidig an ihn schmiegt und ihr Hals unmöglich weit gedehnt ist. Die Pariser Kritik fand die Proportionen befremdlich, und genau diese kühlen Verzerrungen wurden später zu Ingres' Markenzeichen. Am Rand späht Juno eifersüchtig hinter einer Wolke hervor.




