Ritter der Kelche
Details
Die Geschichte
Erhalten sind 48 Karten, und was fehlt, sagt beinahe mehr als das, was da ist. Von den Trümpfen, die dem Spiel den Namen gaben, sind nur zwei übrig, der Kaiser und das Rad der Fortuna. In der Farbe der Kelche stehen nur noch dieser Reiter und sein Page. Der Rest verschwand in vier Jahrhunderten, in denen niemand die Karten für Kunst hielt. Um 1900 tauchen sie in Venedig wieder auf, gekauft von dem Sammler Giovanni Brambilla, dessen Namen das Spiel neben dem der Brera bis heute trägt. 1971 erwarb es der italienische Staat. Der Rang steckt auch im Material. Figurenkarten wie dieser Reiter liegen auf Gold, die einfachen Zahlkarten des Spiels auf Silber.



