
Raphael · PD
Die schöne Gärtnerin
Details
Die Geschichte
Um 1507 hielt sich der junge Raffael in Florenz auf, ehe der Papst ihn nach Rom rief. Dort sah er, was Leonardo da Vinci und Michelangelo gerade machten, und lernte daraus. In diesem Bild zeigt sich das in der ruhigen Dreiecksform: Maria sitzt in einer blühenden Wiese, zu ihren Füßen der kleine Christusknabe und der Johannesknabe. Die weichen Übergänge von Licht und Schatten in den Gesichtern hat er sich bei Leonardo abgeschaut. Den Beinamen „die schöne Gärtnerin“ bekam das Werk erst später, wegen der Wiese, in der die drei sitzen. Am Saum von Marias Gewand hat Raffael das Jahr vermerkt. Ihr Blick ruht ganz auf dem Kind, das sich an ihr Knie lehnt und zu ihr aufschaut.




