
Pierre-Auguste Renoir, La Grenouillère, 1875. Wikimedia Commons. · PD
La Grenouillère
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Die Geschichte
Im Sommer 1869 hausten zwei mittellose Maler am Rand von Paris. Claude Monet lebte mit seiner Familie in bitterer Not bei Bougival, Renoir wohnte in der Nähe bei seinen Eltern und brachte manchmal Brot mit, damit Monet überhaupt aß. Zum Arbeiten stellten sie ihre Staffeleien nebeneinander an einem Badeort in der Seine, La Grenouillère, dem Froschteich. Dort tummelten sich Ausflügler aus der Stadt, das Wasser flimmerte, die Boote schaukelten. Um das rasch festzuhalten, tupften beide die Farbe in kurzen, losen Strichen auf, ohne die Formen sauber auszumalen. An diesem Wochenendvergnügen nahm die Malweise Gestalt an, die man wenig später Impressionismus nennen sollte. Im selben Juli schaute auch Napoleon III. mit der Kaiserin vorbei.




