Nationalmuseum

Nationalmuseum

Stockholm, Schweden · Website


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Die Geschichte

Steigt man die Haupttreppe hinauf, stehen sich zwei gewaltige Wandbilder über die Halle gegenüber. An der einen Wand zeigt der schwedische Maler Carl Larsson König Gustav Wasa, der 1523 in Stockholm einreitet, bei der Gründung eines unabhängigen Schweden. An der Wand gegenüber hängt Midvinterblot, Larssons dunkle Szene eines sagenhaften nordischen Königs, der geopfert wird, um eine Hungersnot zu beenden. Er vollendete es 1915, das Museum wies es als zu düster zurück, und über 80 Jahre hing es anderswo. Erst 1997 kaufte es das Nationalmuseum und setzte es dorthin, wohin Larsson es immer bestimmt hatte.

Der Bau wurde für die Kunst der Nation vom deutschen Architekten Friedrich August Stüler errichtet und 1866 eröffnet, ein Palast im Renaissancestil am Wasser von Blasieholmen, gegenüber der königlichen Residenz jenseits des Wassers. Nach Jahren der Restaurierung eröffnete er 2018 mit wiederhergestellten Originalfarben und zurückgeholtem Tageslicht wieder.

Drinnen entfaltet sich der Bogen der schwedischen Kunst, von Larssons sonnigen Familieninterieurs bis zu Anders Zorns Bildnissen und Badenden im Freien, gehängt neben älteren europäischen Meistern, Rembrandt eingeschlossen. Das Nationalmuseum bewahrt zudem eine der großen Designsammlungen Schwedens, von Silber und gustavianischen Möbeln des 18. Jahrhunderts bis zu modernem Glas und Keramik.

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Sammlung

49 Werke