
Raphael · PD
Donna Velata
Details
Die Geschichte
Um 1513 stand Raffael in Rom auf dem Höhepunkt, überhäuft mit Aufträgen des Papstes und reicher Bankiers. Zwischen den großen Fresken malte er diese junge Frau im schweren, schimmernden Seidenärmel und mit einem feinen Schleier im Haar, der dem Bild seinen Namen gibt. Die Überlieferung sieht in ihr Margherita Luti, die Tochter eines Bäckers, die als Raffaels Geliebte gilt und die man auch La Fornarina nennt. Dasselbe Gesicht kehrt in seinen Madonnen jener Jahre wieder, sanft und ruhig gesenkt. Vasari, der erste Biograf der Maler, erzählte später, Raffael habe für die Liebe ebenso viel Zeit gehabt wie für die Arbeit. Ob das stimmt oder nicht: Dieses Porträt einer bürgerlichen Frau behandelte er mit der Sorgfalt, die sonst Fürstinnen vorbehalten war.




