
Paul Gauguin, Landscape from Bretagne, 1889. Wikimedia Commons. · PD
Landschaft aus der Bretagne
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Die Geschichte
1889 krönte sich Paris mit dem Eiffelturm und der Weltausstellung, und halb Europa reiste an, um diese Zukunft aus Eisen zu bestaunen. Gauguin ging in die andere Richtung. In jenem Sommer verließ er Pont-Aven, das sich mit Malern und Sommergästen gefüllt hatte, und suchte die ärmeren, abgelegenen Winkel der bretonischen Küste. Aus diesen Monaten stammt die Landschaft, mit gewellten Feldern, verkrümmten Bäumen und großen Farbflächen, auf das Wesentliche gebracht, fern vom feinen Strich der Impressionisten. Gauguin wollte das Gesehene nicht abmalen, sondern in Flächen und Umrisse ordnen. Die gedämpften Töne von Erde und Himmel gehören einer bäuerlichen Bretagne, die er für wahrer hielt als den Lärm von Paris. Das Bild hängt heute im Nationalmuseum in Stockholm.




