
Pierre-Auguste Renoir · CC-BY-SA-4.0
Landschaft an der Küste, bei Menton
Details
Die Geschichte
Im Dezember 1883 fuhren Renoir und Claude Monet gemeinsam die Mittelmeerküste entlang, von Marseille bis Genua, eher als Reisende denn zum Arbeiten. Für Renoir war es die erste Begegnung mit der Riviera. An seinen Gönner Paul Bérard schrieb er, die Gegend sei herrlich, und ihre arme Palette komme leider nicht dagegen an. Gemalt hat er trotzdem, hier einen vom Wind gebeugten Hain auf einer Steilküste über dem Meer bei Menton, nahe der italienischen Grenze, in leuchtenden Farben und federleichten Strichen. Unten rechts steht „Renoir. 83“. Wenige Wochen später fuhr Monet allein an dieselbe Küste zurück. Den Händler Durand-Ruel bat er, niemandem davon zu erzählen, Renoir am allerwenigsten. Als Touristen zu zweit zu reisen sei angenehm gewesen, schrieb er, zu zweit zu arbeiten wäre ihm lästig. Eines der Bilder dieser zweiten Reise, Monets „Cap Martin bei Menton“, besitzt ebenfalls das Museum of Fine Arts in Boston.




