Großer Fischmarkt

Großer Fischmarkt


Details

Jahr
1654
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
234 × 314 cm

Die Geschichte

Unter dem Tisch im Vordergrund liegen lebende Seehunde, und schon daran merkt man, dass hier kein gewöhnlicher Markt gemeint ist. Das Kunsthistorische Museum liest das Bild als Schaustück vom Reichtum des Meeres, nach einem Bildtyp, den Rubens in Antwerpen zusammen mit dem Tiermaler Frans Snyders entwickelt hatte, samt den Seehunden. Joachim von Sandrart übernahm von ihnen die Berge von Fischen, Krebsen, Muscheln und Austern und breitete sie auf einer rund drei Meter breiten Leinwand aus.

Gemalt wurde es wahrscheinlich um 1654 für Guidobald von Thun, der in diesem Jahr Fürsterzbischof von Salzburg geworden war, und 1656 wurde es ihm dort übergeben. 150 Jahre lang blieb es in Salzburg, verzeichnet in der Residenz und in Schloss Klessheim vor der Stadt. 1806, als das Erzstift seine Eigenständigkeit verloren hatte und an Österreich gefallen war, brachte man die Leinwand nach Wien.

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