Luise von Mecklenburg-Strelitz, Königin von Preußen

Élisabeth Louise Vigée Le Brun · PD

Luise von Mecklenburg-Strelitz, Königin von Preußen


Details

Jahr
1802
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
100 × 83,5 cm

Die Geschichte

Dieses Bildnis ist nie in ein Museum gewandert. Es gehört bis heute dem Haus Preußen, also den Nachfahren der Dargestellten, und hängt auf der Burg Hohenzollern über Hechingen, dem Stammsitz der Familie. Königin Luise war 25, als die französische Malerin Élisabeth Louise Vigée Le Brun 1801 auf der Rückreise aus Russland in Berlin haltmachte. Schon nach drei Tagen wurde sie nach Potsdam gerufen. Die Königin saß ihr mehrmals, und es entstanden Pastellstudien. In ihren Erinnerungen beschreibt Vigée Le Brun die erste Begegnung, Luise in tiefer Trauer und mit einem Diadem aus Jettzacken im Haar. Das Ölbild vollendete sie erst 1802 in Paris, wo inzwischen Napoleon als Erster Konsul regierte. Fünf Jahre später, nach der Niederlage von Jena und Auerstedt, stand Luise ihm in Tilsit selbst gegenüber und bat vergeblich um mildere Friedensbedingungen.

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