
Jusepe de Ribera · PD
Magdalena Ventura mit ihrem Mann und Sohn
Details
Die Geschichte
1631 ließ der spanische Vizekönig von Neapel, der Herzog von Alcalá, eine Frau aus den Abruzzen zu sich rufen, weil ihr Fall in ganz Süditalien Aufsehen erregte. Magdalena Ventura hatte mit etwa 37 Jahren einen vollen Bart bekommen. Ribera malt sie ohne Spott, ernst und würdevoll, wie sie ein Kind stillt, neben ihr der deutlich ältere Ehemann. Auf der steinernen Tafel im Bild stehen ihr Name und die Bemerkung, hier sei ein großes Wunder der Natur festgehalten. Der Herzog sammelte solche Naturphänomene, und das Bild hing als Kuriosität in seinem Palast. Heute befindet es sich im Hospital de Tavera in Toledo.




