Manuela Goicoechea y Galarza

Francisco Goya · PD

Manuela Goicoechea y Galarza


Details

Jahr
1805
Technik
Öl
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Am 5. Juli 1805 heiratete Goyas Sohn Francisco Javier die Kaufmannstochter Gumersinda Goicoechea, und zur Hochzeit malte der Vater sieben winzige Bildnisse auf runde Kupferplatten von etwa acht Zentimetern Durchmesser, für ihn ein seltener Ausflug ins Miniaturformat, zwei Jahrzehnte vor den Elfenbeinminiaturen seiner Jahre in Bordeaux. Er porträtierte seinen Sohn, die Braut, deren Eltern und deren drei Schwestern. Manuela war die älteste dieser Schwestern und 20 Jahre alt. Sie erscheint im Profil, in einem weißen Gazekleid mit eigenwilligem Kragen und dazu passendem weißem Hut, mit raschen und zugleich sehr genauen Strichen vor den dunklen Grund gesetzt, den Goya für Bildnisse bevorzugte. 1824 verließen Manuela und ihr Mann Spanien und ließen sich unter dem Druck der Verfolgungen Fernandos VII. in Bordeaux nieder. Im Mai 1827 saß dort ein Bruder ihres Mannes, der Bankier Juan Bautista de Muguiro, dem Maler Modell.

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