
Gustave Courbet · PD
Seestück
Details
Die Geschichte
Über dem Wasser steht eine Regenbö, graue Schleier fallen senkrecht aus den Wolken, und davor ziehen ein paar Segelboote an einem hellen Strandstreifen entlang. Courbet hat das Bild 1866 datiert. In jenem Sommer war er an der normannischen Küste, als Gast des Comte de Choiseul in Deauville, und malte den Ärmelkanal. Nach Philadelphia gelangte die kleine Marine durch John G. Johnson, einen der führenden Wirtschaftsanwälte der Vereinigten Staaten, der für Standard Oil und U.S. Steel arbeitete. Seit den frühen 1880er-Jahren kaufte er Gemälde und stapelte sie in seinem Haus an der South Broad Street, so dicht, dass sich der Maler George Biddle erinnerte, zwei Bilder von Chardin, dem französischen Meister des 18. Jahrhunderts, in Johnsons Stiefelschrank gefunden zu haben. Als Johnson 1917 starb, vermachte er der Stadt mehr als 1300 Kunstwerke, dieses eingeschlossen.




