Wunder des heiligen Ignatius von Loyola (Studie)

Peter Paul Rubens · PD

Wunder des heiligen Ignatius von Loyola (Studie)


Details

Jahr
1615
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
105,5 × 74 cm

Die Geschichte

In diesem Saal hängen zwei Stufen desselben Auftrags. Die etwa einen Meter hohe Eichentafel ist das Modello, das Rubens um 1615/16 gemalt hat, und ganz in der Nähe hängt das fertige Altarbild für die Antwerpener Jesuitenkirche, über fünf Meter hoch. Die kleine Fassung hatte zwei Aufgaben. Zuerst zeigte sie den Jesuitenpatres, was sie bekommen würden, Komposition und Farben waren schon festgelegt. Dann ging sie in die Werkstatt, wo die Mitarbeiter sie ins große Format übertrugen, und am Ende überarbeitete Rubens die große Leinwand selbst. Die Skizze ist also die Fassung, die von Anfang bis Ende allein von seiner Hand stammt. Beide Bilder blieben rund 160 Jahre bei den Antwerpener Jesuiten und wurden 1776 zusammen aus ihrem Professhaus für Wien erworben. Wenige Jahre später griff Rubens denselben Heiligen noch einmal auf, für die Jesuitenkirche in Genua, wo dieses Altarbild bis heute hängt.

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