
Caspar David Friedrich · PD
Gebirgslandschaft mit Regenbogen
Details
Die Geschichte
Ein einzelner Wanderer lehnt an einem Felsen, den Hut in der Hand, und schaut in ein dunkles Bergtal. Über ihm spannt sich ein Regenbogen, obwohl das Licht schon dämmerig ist, ein Bogen bei fast Nacht, wie es ihn in Wirklichkeit kaum gibt. Caspar David Friedrich malte die Szene um 1809, in den Jahren der napoleonischen Besatzung, als viele Deutsche in der Natur nach Trost und einem Zeichen von oben suchten. Der Regenbogen galt seit der Bibel als Versprechen nach dem Unwetter. Friedrich verzichtet auf jede Erzählung, es bleiben nur der kleine Mensch, der finstere Berg und das farbige Band am Himmel. Das Licht auf dem Wanderer fällt von vorn, aus einer Quelle, die im Bild selbst gar nicht zu sehen ist.




