
Paul Gauguin, Nevermore, 1897. Wikimedia Commons. · PD
Nevermore
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Die Geschichte
Gauguin malte dieses Bild 1897 auf Tahiti, wo er verarmt und krank in einer einfachen Hütte lebte. Eine junge Tahitianerin liegt nackt auf einem Bett, den Kopf zur Seite gewandt, und lauscht offenbar zwei Gestalten, die hinter ihr tuscheln. Oben auf der Fensterbank hockt ein dunkler Vogel, und über ihm steht in großen Buchstaben das englische Wort Nevermore, niemals mehr. Es spielt auf das berühmte Gedicht Der Rabe des Amerikaners Edgar Allan Poe an, in dem ein Rabe immer wieder dieses eine Wort krächzt. Gauguin bestritt jedoch, an Poes Raben gedacht zu haben, und sprach lieber von einem unheimlichen Vogel des Teufels, der Wache halte. Das Bett leuchtet in kräftigem Gelb und Violett, Farben, die Gauguin selbst prunkvoll und zugleich düster nannte.




