Courtauld Gallery

Courtauld Gallery

London, Vereinigtes Königreich · Website


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Die Geschichte

Steht man vor Édouard Manets Eine Bar in den Folies-Bergère, blickt man auf das Bild, um das herum die Courtauld gebaut wurde. Eine Kellnerin ist einem frontal zugewandt, und hinter ihr spiegelt ein Spiegel den vollen Konzertsaal und einen Gast mit Zylinder, doch die Spiegelung sitzt am falschen Platz, ein Rätsel, über das man streitet, seit Manet das Bild 1882 vollendete, sein letztes großes Werk.

Die Galerie verdankt sich Samuel Courtauld, der sein Vermögen mit Kunstseide machte und sich in den 1920er Jahren, als der britische Geschmack ihn noch verdächtig fand, heftig in den französischen Impressionismus verliebte. Er kaufte beherzt und schenkte 1932 seine Sammlung, um ein Institut zur Lehre der Kunstgeschichte zu gründen, noch heute einer der führenden Orte der Welt, um sie zu studieren.

Das Ergebnis ist eine kleine Galerie mit einer übergroßen Wand berühmter Gesichter, heute im lichtdurchfluteten Great Room des Somerset House gehängt. Van Goghs Selbstbildnis mit verbundenem Ohr blickt aus dem Jahr 1889 heraus, die Wunde frisch. Da sind Cézannes Kartenspieler und Werke von Seurat, Degas und Gauguin und das starke Gefühl, dass man durch den Geschmack eines einzigen scharfäugigen Sammlers geht statt durch einen nationalen Überblick.

Der ganze Katalog kommt in die App. Sei unter den Ersten.

Sammlung

24 Werke