
Fernand Léger · PD
Akte im Wald
Details
Die Geschichte
Im Frühjahr 1911 stellten im Pariser Salon des Indépendants fünf junge Maler zum ersten Mal gemeinsam in einem Raum aus, in Saal 41. Metzinger, Gleizes, Le Fauconnier, Delaunay und Léger zeigten dort dem breiten Publikum, was bald Kubismus heißen sollte, und Léger hängte dieses Gemälde auf. Rund zwei Jahre hatte er daran gearbeitet. Zu sehen sind nackte Gestalten in einem Wald, doch Körper und Baumstämme bestehen aus denselben gestapelten Zylindern und Kegeln. Die Farbe hält er bewusst knapp, Grau, Blaugrau, Grün und Weiß. Er meinte, die Volumen allein genügten, und nannte das Bild eine Schlacht der Volumen. Links reckt eine stehende Figur die Arme, in der Mitte sitzt eine zweite, und beide lösen sich kaum vom Holz ringsum.

