
Peter Paul Rubens · PD
Parklandschaft mit fröhlicher Gesellschaft
Details
Die Geschichte
Als Rubens diese kleine Eichenholztafel malte, ging es Antwerpen schlecht. Die Schelde war seit Jahrzehnten von den nördlichen Niederlanden gesperrt, der Hafen der Stadt lag praktisch still, und Rubens hatte sich nach Jahren als Diplomat aus der Politik zurückgezogen. In seinem letzten Jahrzehnt malte er auffallend viele Landschaften, und die meisten davon blieben bis zu seinem Tod in seinem eigenen Besitz. Hier verteilt sich eine elegante Gesellschaft plaudernd in lockeren Gruppen über einen Schlosspark. Das Kunsthistorische Museum sieht darin, der hellen Farbe und der Stimmung wegen, einen Vorläufer der galanten Gesellschaftsstücke des 18. Jahrhunderts. Maria Theresia kaufte die Tafel 1773 aus der Sammlung eines italienischen Diplomaten, und seither ist sie in Wien geblieben.




