
Gustave Courbet · PD
Schneelandschaft
Details
Die Geschichte
1876 war Courbets viertes Jahr im Exil. Nach der Pariser Kommune hatte man ihn für den Sturz der Vendôme-Säule verantwortlich gemacht, und im Juli 1873 war er über die Grenze in die Schweiz gegangen, an den Genfersee nach La Tour-de-Peilz. Zurück konnte er nicht.
Er arbeitete in diesen Jahren viel für den Verkauf, oft mit Gehilfen im Atelier, denn er brauchte Geld. Wie viel, erfuhr er im Mai 1877: rund 323.000 Franc für den Wiederaufbau der Säule, abzuzahlen in Jahresraten von 10.000. Die erste Rate war zum 1. Januar 1878 fällig. Er starb am 31. Dezember 1877, einen Tag davor.
Schneelandschaften hatte er sein Leben lang gemalt, die meisten in den Tälern des Doubs, aus denen er stammte. Diese Leinwand kehrte 1976 dorthin zurück, in das Haus in Ornans, in dem er geboren wurde und das heute sein Museum ist.




