
Die büßende Magdalena
Details
Die Geschichte
Das Bild trägt kein Datum, und der Prado schreibt deshalb um 1665, ohne sich festzulegen. Der Grund für die Vorsicht steht in der Herkunftsangabe. Die erste sichere Erwähnung stammt aus einer Madrider Sammlung von 1764, also aus einer Zeit hundert Jahre nach der vermuteten Entstehung, und alles davor fehlt. Die Datierung ist damit eine Stilschätzung. Auch der Name wanderte: Nach dem Eintritt in die königliche Sammlung wurde die Leinwand erst Ribera, dann Murillo und anderen zugeschrieben, bis sie Mitte der 1950er Jahre wieder an Luca Giordano ging. Die Magdalena sitzt auf einem Stein, den Kopf in die Hand gestützt, einen Totenschädel im Schoß und ein aufgeschlagenes Buch in der Hand.




