
Pietà: Christus beweint von Maria, der heiligen Maria Magdalena und dem heiligen Johannes Evangelist
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Die Geschichte
Unten am Sockel hat der Maler auf Italienisch, in der Volkssprache, festgehalten, dass er, Giovanni da Milano, diese Tafel gemalt hat, und die Jahreszahl 1365 dazugesetzt. Diese Inschrift wurde zum Ausgangspunkt, von dem aus die Forschung sein gesamtes Werk rekonstruiert hat. Die Wappen an beiden Enden verrieten die Auftraggeber, Stefano di Soldi Strozzi und Lisa Rinieri Paganelli. Das Bild kam aus der Florentiner Kirche San Girolamo sulla Costa, war aber vielleicht zuerst für das nahe San Giorgio bestimmt, die Pfarrei von Lisas Familie. Der spitze Giebelrahmen ist noch der ursprüngliche. Christus ist tot und steht doch aufrecht. Maria legt ihre Wange an seine, Maria Magdalena hält seinen Arm, dahinter erscheint Johannes. Aus der Nähe wirken die Tränen fast greifbar, und das Haar der Magdalena ist direkt ins Blattgold geritzt.



