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Die Verehrung der Trinität durch den hl. Papst Clemens
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Die Geschichte
In den späten 1730er Jahren bestellte Clemens August, Erzbischof und Kurfürst von Köln und jüngerer Bruder des bayerischen Kurfürsten, bei Giovanni Battista Tiepolo in Venedig ein Altarbild. Es war für die Kirche der Chorfrauen im Nordflügel von Schloss Nymphenburg bestimmt, der Sommerresidenz der Wittelsbacher vor den Toren Münchens, und das Thema war auf den Auftraggeber zugeschnitten. Papst Clemens, der im ersten Jahrhundert die Kirche leitete, war sein Namenspatron. Tiepolo zeigt ihn am Altar einer prächtigen barocken Basilika, wie ihm die Dreifaltigkeit inmitten von Engeln auf Wolken erscheint. Eine kleinere, sorgfältig ausgeführte Ölskizze zu der Komposition besitzt heute die National Gallery in London. Dort ist der Heilige noch größer und hebt den Kopf noch nicht zur Vision empor. Das ausgeführte Gemälde ist fast fünf Meter hoch, den Rahmen entwarf der Hofbaumeister Joseph Effner. 1742, wenige Jahre nach der Entstehung, krönte Clemens August in Frankfurt seinen eigenen Bruder zum Kaiser.




