Vogelschießen zu Brüssel

Vogelschießen zu Brüssel


Details

Jahr
1652
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
172 × 247 cm

Die Geschichte

Das Vogelschießen gehörte in den flämischen Städten zu den großen Tagen des Jahres. Oben auf einer hohen Stange wurde ein hölzerner Vogel befestigt, die Mitglieder einer Schützengilde schossen der Reihe nach darauf, und wer ihn herunterholte, war bis zum nächsten Wettbewerb König der Gilde. Manchmal machten auch die Landesherren mit.

Hier ist das Jahr 1652. In der Mitte steht auf einer Estrade, mit Hut, Erzherzog Leopold Wilhelm, der Statthalter der Spanischen Niederlande, und der Bürgermeister von Brüssel beglückwünscht ihn vor der versammelten Gilde zu einem Schuss. Ringsum breitet Teniers das Fest einer ganzen Stadt aus, Menschenmengen, Karren und Pferde, auf einer fast zweieinhalb Meter breiten Leinwand. Bestellt hat der Erzherzog das Bild wohl nicht selbst. Das Kunsthistorische Museum nimmt an, dass die Stadt Brüssel es ihm schenkte. Signiert und datiert hat Teniers links unten, unter den Karrenpferden.

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