
Bildnis einer Frau
Details
Die Geschichte
Um 1525 ließ sich eine Frau in der Rolle einer Heiligen malen. Woran man das erkennt, ist der Drache neben ihr mit aufgerissenem Maul. Er gehört zu Margareta von Antiochia, die der Legende nach von einem Drachen verschlungen wurde und unversehrt aus seinem Leib hervorbrach. Deshalb riefen Frauen sie um eine glückliche Geburt an.
Savoldo hat lebende Personen mehrfach mit den Attributen von Heiligen dargestellt, und meist erklärt man die Wahl hier damit, dass Margareta die Namenspatronin der Dargestellten war. Dann hätte sie Margherita geheißen. Wer sie wirklich war, weiß man nicht. Ein altes Foto des Gemäldes nennt sie vorsichtig, mit einem Vielleicht, Eleonora Gonzaga, Herzogin von Urbino, doch bestätigt wurde dieser Name nie.




