
Bildnis eines jungen Mannes in Schwarz
Details
Die Geschichte
Ein junger Mann in schwarzer Kappe und schwarzem Mantel blickt einen an, in der einen Hand ein Buch, in der anderen ein zusammengerolltes Blatt, das Werkzeug eines Mannes, der mit Worten umging, vielleicht ein Gelehrter oder ein Sekretär. Wer er war, ist unbekannt. Lange schrieb man das Bildnis Domenico Puligo zu, einem tüchtigen florentinischen Maler des frühen 16. Jahrhunderts. Dann vertrat Antonio Natali, ein Direktor der Uffizien, die Ansicht, es sei in Wahrheit ein Frühwerk des Rosso Fiorentino, eines der kühnsten florentinischen Manieristen, gemalt um 1520. Beide Namen werden bis heute gegeneinander abgewogen.




