
Bildnis Ferdinandos II. de' Medici
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Die Geschichte
Ferdinando II. trug den großherzoglichen Titel schon als Kind, und die härteste Prüfung seiner frühen Regierung war kein Krieg. Zwischen 1630 und 1633 wütete die Pest in Florenz und tötete etwa jeden zehnten Bewohner. Der junge Großherzog blieb in der heimgesuchten Stadt, statt sich in Sicherheit zurückzuziehen, und man rechnete es ihm lange an. Als Sustermans ihn um 1653 malte, lag diese Krise 20 Jahre zurück, und sein Hof hatte sich stilleren Dingen zugewandt, sammelte Gelehrte, Instrumente und Bilder. Er sitzt in dunkler Hoftracht, quer über der Brust die schwere goldene Kette des Stephansordens, des toskanischen Ritterordens, den seine Familie gegründet hatte.



