
Bildnis des Francesco Maria II. della Rovere
Details
Die Geschichte
Im Oktober 1571 schlug eine vereinte christliche Flotte die osmanische Marine bei Lepanto, und unter den jungen Adligen, die dabei gewesen waren, befand sich Francesco Maria della Rovere, Erbe des Herzogtums Urbino, damals kaum zwanzig. Kurz darauf gab sein Vater Guidobaldo II. dieses Bildnis in Auftrag, um den Anteil des Sohnes am Feldzug festzuhalten. Barocci zeigt ihn in blanker Rüstung, eine Hand auf einem Federhelm, vor sehr dunklem Grund. Der polierte Stahl, der Panzerhandschuh und der Schild sind gemalt, um Reichtum ebenso auszuweisen wie Tapferkeit. Die stolze Dreiviertelhaltung soll Barocci einem älteren Bildnis entlehnt haben, das er im herzoglichen Palast von Urbino studieren konnte.




