
Bildnis des Francisco de Moncada, Marqués de Aytona
Details
Die Geschichte
Das Vorbild dieses Bildnisses hängt in Wien. Anton van Dyck malte es 1634 in Brüssel, und die Fassung im Prado stammt aus seiner Werkstatt und weicht in Einzelheiten ab, etwa im Wappen auf dem Behang hinter dem Dargestellten. Gemeint ist Francisco de Moncada, dritter Marqués de Aytona, geboren in Valencia, Gesandter Philipps IV. am Kaiserhof in Wien und später Befehlshaber der spanischen Truppen in Flandern. Nach dem Tod der Infantin Isabella Clara Eugenia 1633 führte er die Regierung der Spanischen Niederlande, bis der Kardinalinfant Ferdinand eintraf. Neben dem Kriegsdienst schrieb er Geschichte. 1623 erschien sein Bericht über den Zug der Katalanen und Aragonesen, die im 14. Jahrhundert gegen Türken und Griechen in den Osten gezogen waren. 1635 starb er an Fieber, im Feldlager bei Goch am Niederrhein.




