Porträt der Marschallin-Gräfin von Mailly, geborene Blanche Charlotte Marie Félicité de Narbonne Pelet

Élisabeth Louise Vigée Le Brun · PD

Porträt der Marschallin-Gräfin von Mailly, geborene Blanche Charlotte Marie Félicité de Narbonne Pelet


Details

Jahr
1783
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
73,4 × 58,7 cm

Die Geschichte

Im Juni 1783 erhob Ludwig XVI. den altgedienten General Augustin-Joseph de Mailly zum Marschall von Frankreich, da war er schon Mitte siebzig. Seine dritte Frau, Blanche de Narbonne-Pelet, war gut 50 Jahre jünger. Im selben Jahr malte Élisabeth Vigée Le Brun sie auf diesem ovalen Bildnis, das links unten signiert und 1783 datiert ist. Deshalb kennt man die Dargestellte als Maréchale de Mailly, als Frau des Marschalls. Zehn Jahre später hatte die Revolution die Familie eingeholt. Der Marschall weigerte sich zu emigrieren, wurde 1793 verhaftet und im März 1794 in Arras guillotiniert. Auf dem Schafott soll er gerufen haben, er bleibe seinem König treu. Seine Witwe lebte noch bis 1840. Das Porträt blieb über Generationen in der Familie, hing 2015 in der großen Vigée-Le-Brun-Ausstellung in Paris und wurde 2018 bei Christie's in London für mehr als das Doppelte der oberen Schätzung versteigert.

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