
Porträt der Margherita de' Medici als heilige Margareta von Antiochia
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Die Geschichte
Margherita de' Medici hatte Florenz im Oktober 1628 verlassen, um Odoardo Farnese zu heiraten und Herzogin von Parma zu werden. Das Bildnis entstand im Jahr darauf, und der italienische Denkmalkatalog verbindet die Wahl der Heiligen mit dem, was ihr damals bevorstand. Sie erwartete ihr erstes Kind, und die heilige Margareta von Antiochia war die Heilige, die Frauen bei der Geburt anriefen. Den Namen teilte sie mit ihr, was die Verkleidung naheliegend machte. Sustermans gab ihr eine fast zwei Meter hohe Leinwand und malte sie in ganzer Figur, im Maßstab eines Staatsporträts. Ihr Sohn Ranuccio kam im September 1630 zur Welt. Da war eine Kopie dieses Bildes von Giovanni Leonardo Henner längst an den spanischen Hof gegangen, und das ist einer der Gründe, warum der Katalog das Original bei 1629 belässt.



