
Francisco Goya · PD
Bildnis der María Teresa de Vallabriga
Details
Die Geschichte
Auf der Rückseite der Nussbaumtafel klebte einst ein Zettel mit der Uhrzeit der Arbeit: am 27. August 1783, zwischen 11 und 12 Uhr vormittags, gemalt von Don Francisco de Goya. Der Zettel ging verloren, bevor die Tafel 1995 in den Prado kam, der Wortlaut ist überliefert. Goya verbrachte jenen Sommer in Arenas de San Pedro bei Infant Luis, dem Bruder Karls III., der nach seiner Heirat mit María Teresa fern des Hofes lebte. Sie erscheint im Profil vor schwarzem Grund, wie auf einer antiken Münze, das Haar geflochten und mit dunkelblauem Seidenband zusammengefasst. Der weiße Frisierumhang über den Schultern verrät eine Studie, entstanden zwischen zwei Terminen des Tages. Das Gegenstück, das Bildnis des Infanten, blieb in Privatbesitz.




