Bildnis der Ehefrau des Künstlers, Cunera van der Cock

Bildnis der Ehefrau des Künstlers, Cunera van der Cock


Details

Jahr
1657
Technik
Öl auf Pergament
Gattung
Gemälde
Maße
16 × 13,3 cm

Die Geschichte

Um 1657 oder 1658, etwa ein Jahr nach der Hochzeit, malte Frans van Mieris seine Frau Cunera van der Cock auf ein kleines Oval aus Pergament, kaum 16 Zentimeter hoch. Was man heute sieht, stammt nicht ganz von ihm. Wohl im späten 18. Jahrhundert wurde das Pergament in eine Holztafel eingelassen, und ein weniger geschickter Maler übermalte den Hintergrund, verlängerte den Ärmel und vergrößerte die Pelzmanschette, damit die Kleidung einer Mode folgte, die erst Jahre nach der Sitzung aufkam. Das Gesicht aber ist von seiner Hand. Cunera ist im Profil zu sehen, den Kopf leicht zurückgewandt, den Blick in die Ferne gerichtet. Ihr Haar liegt glatt unter einer weißen Haube mit goldbesticktem Saum, und eine feine Strähne hat sich gelöst und fällt in den Schatten auf der Wange. Die dunkelrote Samtjacke mit weißem Pelz zeigt Wohlstand, ohne zu prahlen. Das Gegenstück, ein Selbstbildnis des Malers, hängt heute in der Berliner Gemäldegalerie.

Frag nach, was immer du gelesen hast. Hol dir die App.