
Paul Gauguin · PD
Porträt des Künstlers mit Idol
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Die Geschichte
Im August 1893 landete Gauguin in Marseille, zurück aus Tahiti, mit vier Franc in der Tasche. Kurz darauf fiel ihm das Erbe eines Onkels zu, er mietete ein Atelier in Paris, strich die Wände chromgelb und zeigte im November bei Durand-Ruel 44 Gemälde. Verkauft wurde etwa ein Viertel davon, mit den tahitischen Titeln wusste kaum jemand etwas anzufangen, und ein Teil der Presse fand die Sache komisch. In diese Pariser Zwischenzeit gehört das Selbstbildnis. Er trägt Streifenhemd und Punktkrawatte, den Aufzug des Bohemien, der einmal Börsenmakler gewesen war. Über seiner Schulter steht eine Figur der Mondgöttin Hina, wie sie auch auf seinen tahitischen Schnitzereien wiederkehrt. Nach San Antonio kam das Bild 1950 als Vermächtnis von Marion Koogler McNay, deren Haus vier Jahre später als erstes Museum für moderne Kunst in Texas öffnete.




