Bildnis des Ugo Foscolo

Bildnis des Ugo Foscolo


Details

Jahr
1801
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
88 × 72 cm

Die Geschichte

Der junge Mann ritzt mit einem Griffel einen Namen in die Rinde eines Baumes. Der Name lautet Teresa, und der Mann ist der Dichter Ugo Foscolo, damals etwa 23 Jahre alt.

Foscolo war nach seinem Dienst in den französisch gestützten Republiken Italiens nach Mailand gekommen, und dort erschien 1802 die vollendete Fassung seines Briefromans, der Letzten Briefe des Jacopo Ortis. Dessen Held liebt eine Teresa, die er nicht bekommen kann. Die Mailänder Leser brachten den Namen mit Teresa Pikler in Verbindung, der Frau des Dichters Vincenzo Monti, für die Foscolo selbst eine unglückliche Leidenschaft hegte.

Seine Bildnisse malte Appiani rascher und wärmer als seine mythologischen Stücke, was am offenen Hemdkragen und am ungeordneten Haar zu sehen ist. Als einzige Inschrift des Bildes verzeichnet die Galerie jenes eine Wort am Stamm.

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