Porträt der Vittoria della Rovere als heilige Margareta
Details
Die Geschichte
Dieses Bildnis ist auf eine Kupferplatte von 29,5 Zentimetern Höhe gemalt, die in eine Hand passt. Die Malerei auf Kupfer war eine Antwerpener Spezialität, und dort hatte Sustermans sein Handwerk gelernt, bevor die Medici ihn nach Florenz holten. Das Metall lässt keine Gewebestruktur durchkommen, deshalb liegt die Farbe glatt, trägt Details im Maßstab einer Miniatur und behält einen harten, emailartigen Glanz. Vittoria della Rovere, Großherzogin der Toskana, erscheint darauf im Gewand der heiligen Margareta, etwa 18 Jahre alt, irgendwann zwischen 1639 und 1642. Den größten Teil seines Daseins war das Stück nirgends ausgestellt. Es lag in der Guardaroba, der großherzoglichen Hofkammer, und kam erst 1773 an die Uffizien. Die Zeichnung, die Sustermans dafür machte, liegt bis heute im dortigen Kabinett der Zeichnungen und Druckgrafik.



