
Darbringung im Tempel
Details
Die Geschichte
Dieses Bild fällt aus den Szenen der Ursula-Legende heraus. Es ist ein Altarbild, um 1510 für die Kirche San Giobbe in Venedig gemalt. Es zeigt den Augenblick, in dem der kleine Christus 40 Tage nach der Geburt in den Tempel gebracht wird und der greise Simeon ihn in die Arme nimmt. Carpaccio setzte die Szene unter eine gewölbte Apsis aus farbigem Marmor und Goldmosaik, ein erdachter, prächtiger Innenraum und kein wirkliches Gebäude. Zu Füßen der Gruppe musizieren drei Engelknaben, und einer stimmt eine Laute genau neben dem Zettel, auf den der Maler seinen Namen schrieb. Das Bild blieb drei Jahrhunderte auf seinem Altar, bis 1810 napoleonische Beamte das Kloster auflösten und es an die Accademia kam, wo es heute hängt.




