
Arkhip Kuindzhi · PD
Roter Sonnenuntergang über dem Dnjepr
Details
Die Geschichte
Kuindschi hatte sich in den 1870er Jahren einen Namen mit Landschaften gemacht, die von innen zu leuchten schienen. Dann, 1882, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, stellte er einfach nicht mehr aus und malte den Rest seines Lebens im Verborgenen. Dieser brennende Himmel über dem Dnepr stammt aus jenen späten, zurückgezogenen Jahren, schon im frühen 20. Jahrhundert. Ihm ging es vor allem um eines, die Wirkung intensiven Lichts, hier ein Streifen glühend roter Wolke, der sich auf eine verdunkelte Ebene legt, während das Wasser ihn kaum auffängt. Er arbeitete so besessen an diesem Problem, dass Zeitgenossen sich fragten, ob er hinter den Leinwänden Lampen oder farbiges Glas verberge. Nach New York kam das Bild 1974, als das Metropolitan Museum es kaufte.




