Römische Barmherzigkeit

Römische Barmherzigkeit


Details

Technik
Öl auf Leinwand
Maße
198 × 144 cm

Die Geschichte

Ohne die Geschichte ist dieses Bild nicht zu lesen. Ein alter Mann namens Cimon ist im Gefängnis zum Hungertod verurteilt. Seine Tochter Pero besucht ihn und nährt ihn an der eigenen Brust. Der römische Autor Valerius Maximus hielt das als Beispiel kindlicher Pflicht fest, und in seiner Fassung lassen die Behörden, die es entdecken, den Alten frei und errichten an der Stelle einen Tempel der Pietas.

Der Prado datiert die Leinwand zwischen 1620 und 1630 und gibt sie Gaspar de Crayer, einem Flamen, der seine Laufbahn in Brüssel machte. Seinen Namen trug sie nicht immer. 1746 gehörte sie Isabella Farnese, der Königin von Spanien, und hing im Schloss La Granja unter der Nummer 745 als Werk von Jusepe de Ribera. In Aranjuez war sie 1794 noch immer ein Ribera. Als zwischen 1829 und 1832 in Madrid eine Lithografie danach erschien, nannte die Zeile unter dem Bild Benedetto Crespi, und das Museumsinventar von 1857 wiederholte das.

Die Nummer 745 ist unten links auf der Leinwand noch lesbar, und über sie lässt sich das Bild durch jene Verzeichnisse zurückverfolgen.

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