
Rosen in einer Vase
Details
Die Geschichte
Die kleine Leinwand, etwa 36 mal 28 Zentimeter, trägt die Aufschrift Fantin 72. Im Werkverzeichnis, das seine Witwe, die Malerin Victoria Dubourg, 1911 herausgab, sieben Jahre nach seinem Tod, erscheint sie im Besitz einer Madame Esnault-Pelterie in Paris.
Über den Pariser Händler Tempelaere und die Kraushaar Galleries in New York kam das Bild dann nach Boston, zu Sarah Choate Sears. Sears hatte Malerei studiert und wurde um 1900 eine der bekanntesten Kunstfotografinnen der Stadt, geschätzt vom Kreis um Alfred Stieglitz in New York. Blumen gehörten zu ihren eigenen Motiven. John Singer Sargent porträtierte sie, und neben Isabella Stewart Gardner prägte sie um die Jahrhundertwende, was in Boston gesammelt wurde. Nach ihrem Tod 1935 erbte ihre Tochter Helen die Rosen und verkaufte sie 1940 für 350 Dollar an das Museum of Fine Arts.




