Polyptychon der heiligen Anna

Polyptychon der heiligen Anna


Details

Jahr
1508
Technik
Tempera auf Holz
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Am 26. Juli 1508 schloss die Bruderschaft der heiligen Anna in Vercelli, eine Laienbruderschaft mit eigenem Oratorium, mit Gaudenzio Ferrari einen Vertrag über das Retabel für ihren Altar. Darin wurde ihm ein Vorbild vorgeschrieben, ein Altarbild, das bereits für eine andere Kirche der Stadt bestellt worden war. Am 7. Mai 1509 lieferte er ab. Es war seine erste Arbeit für Vercelli, und das Museum erkennt darin, was er auf einer Reise nach Rom aufgenommen hatte.

Die vier Tafeln erzählen von den Eltern Marias. Joachim wird aus dem Tempel gewiesen, weil seine Ehe kinderlos ist, er und Anna begegnen sich an der Goldenen Pforte Jerusalems, und in der Mitte sitzt Anna mit Maria und dem Kind, begleitet von zwei Mitgliedern der Bruderschaft. Darüber segnet Gottvater. Zu seinen Seiten standen in der oberen Reihe einst der Engel Gabriel und die Maria der Verkündigung. Diese beiden Tafeln besaß 1864 Austen Henry Layard, der Ausgräber von Ninive, der sie der National Gallery in London vermachte. Turin kaufte die übrigen vier 1865.

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